Kreative Wandgestaltung mit der Folientechnik
Diese Technik ist eine Abwandlung der sogenannten Frottage, bei der ein Stück Zeitungspapier oder Stoff in in die feuchte Farbe gedrückt wird. Das Muster entsteht, weil die Farbe teilweise aufgesaugt wird. Die Hier verwendete Haushaltsfolie kann die Farbe natürlich nicht aufsaugen. Deshalb wird sie solange an der Wand belassen, bis die Farbe anzutrocknen beginnt. beim Abziehen bleibt ein Teil der Farbe an ihr haften. Teilweise löst sich die Folie zum richtigen Zeitpunkt von selbst von der Wand. Durch das Andrücken der Folie an der Wand entstehen unterschiedliche Muster, indem man die natürlichen Kniffe belässt oder sie durch Druck verändert. Bei dieser Technik bietet es sich an, zu zweit zu arbeiten, damit man zügig und ohne hässliche Farbübergänge vorankommt. Während der Eine streicht, kann der Andere Folienstücke abreißen und verarbeiten.
Farbe auftragen
Die deckende Farbe wird in diesem Beispiel mit kräftigem Auftrag kreuz und quer
mit dem Flächenstreicher auf ein Stück Wand aufgetragen.
Arbeitsfläche
Die Arbeitsfläche sollte in etwa der Breite der Haushaltsfolie entsprechen, die nach dem Auftragen der
Farbe vorsichtig auf die feuchte Farbe gelegt wird.
Gleichmäßig drücken
Die Folie wird auf die Wand gelegt und angedrückt. Dadurch entsteht das Muster. Immer gleichmäßig
drücken, denn bei zu starkem Druck gibt es Fingerabdrücke.
Indiduelle Struktur
Wenn die Farbe unter der Folie leicht angetrocknet ist, kann sie vorsichtig entfernt
werden. Das entstandene Muster hat eine indiduelle Struktur.
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