Holz Schleifen und Streichen
Wenn Sie eine besonders schöne Oberfläche erhalten wollen, sollten Sie unbehandeltes Holz zunächst naß schleifen. Feuchten Sie die Oberfläche mit einem Schwamm an, dann richten sich die Fasern der Oberfläche auf, so daß man sie beim anschließenden Schleifen sauber abtrennen kann. Naßschleifen hat außerdem den Vorteil, daß Sie keinen Holzstaub einatmen. Bedenken Sie beim trockenen Schleifen, daß auch Holzstaub sehr gesundheitsschädlich sein kann. Tragen Sie also zu Ihrer Sicherheit immer eine Atemschutzmaske.
Harzgallen entfernen
Sperren Sie als nächstes sorgfältig eventuell vorhandene Harzgallen ab; sie schlagen sonst durch den fertigen Anstrich und zerstören ihn. Zunächst
entfernen Sie die Harzgallen mechanisch, z.B. mit einem Schraubenzieher oder Messer. Dann folgt der Sperranstrich. Er besteht meist aus einem sehr
rasch flüchtigen Schellack oder einer Nitrolacklösung. Gehen Sie sparsam und vorsichtig damit um. Die Vertiefungen füllen Sie mit einem zur späteren
Beschichtung passenden Spachtel aus; (z.B. mit einem Ölspachtel bei einer ölhaltigen Farbe, mit einem Dispersionsspachtel bei einem Wasserlack). Die
gespachtelten Flächen schleifen Sie anschließend.
Naßschleifen
Naßschleifen bringt Vorteile
Harzgallen
Entfernen der Harzgallen
Zwischenanstriche und Endbeschichtung
Anschließend wird die Fläche wieder geschliffen. Dann folgen die Zwischenanstriche und schließlich die Endbeschichtung. Grundieren sollten Sie immer
in Faserrichtung, damit die Farbe gut einzieht und schnell trocknet. Jede Schicht muß vollständig durchtrocknen, bevor man sie schleift und ehe man
die nächste Schicht aufträgt. Das ist ganz besonders wichtig, wenn Sie mit lösemittelhaltigen Lacken arbeiten, weil eine noch nicht richtig
durchgetrocknete Schicht von der frischen darüberliegenden angelöst und hochgezogen wird. Es kommt dann leicht zur Runzelbildung.
Schleifen
Nach dem Spachteln erneutes Schleifen
Streichen
Streichen entlang der Holzmaserung
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