Fertigparkett aus Kork
Das Material wird wie Fertigparkett schwimmend verlegt oder verklebt. Der Handel bietet zwei verschiedene Arten von Korkböden an. Quadratische oder rechteckige Platten zum vollflächigen verkleben und längliche Paneele für die schwimmende Verlegung, das sogenannte Korkfertigparkett. Die als Korkfliesen oder Korkparkett bezeichneten Platten zum verkleben bestehen entweder aus einem dünen Korkfurnier auf einer Trägerschicht oder aus einer durchgehenden Korkschicht. Beide Varianten werden unversiegelt angeboten und müssen nach dem Verkleben durch Lack, Öl oder Wachs geschützt werden. Verlegt werden die Elemente schwimmend. Das heißt, man verleimt sie in der Nut - und Federverbindung. Besonders verlegefreundlich sind Produkte mit Klicktechnik, bei denen Nut und Feder auf Druck ineinander rasten und sich fugenlos verbinden. Die werkseitige Endbehandlung der Oberfläche erfolgt bei Korkfertigparkett mit Öl, Wachs oder Lack. Für besonders strapazierte Bereiche empfiehlt sich immer die lackierte Version. Im Gegensatz zu Holzparkett ist der Korkboden an seiner Oberfläche weich und nimmt Trittgeräuche nahezu vollständig auf. Wie Fertigparkett aus Holz dehnen sich die Korkpaneele bei Feuchtigkeit aus und brauchen daher eine umlaufende Dehnungsfuge.
Dehnungsfuge
Beginnen Sie in einer der Tür abgewandten Raumecke. Das Element kommt mit der Nutseite zur
Wand. Plastikkeile sorgen dort für eine Dehnungsfuge
Klickverbindung
Wie bei Laminat - und Fertigparkett gibt es auch bei den Korkböden Elemente mit Klickverbindung,
die man ganz einfach trocken zusammensteckt
Hindernisse
Sind Hindernisse im Weg, wie hier die weit aus dem Estrich hervorragenden Heizungsrohre,
wird deren Position genau ausgemessen und übertragen
Mittelpunkt markieren
Mit einem Bleistift markieren sie den Mittelpunkt des Heizungsrohres, um die
erfordrliche Bohrung möglichst passgenau herstellen zu können
Forstnerbohrer
Das ideale Werkzeug zum bohren größerer Löcher in Holz und Holzwerkstoffen
ist ein Forstnerbohrer. Er besitzt eine Zentrierspitze zum Anbohren
Von der Sichtseite
Man sollte immer von der Ober - bzw. Dekorseite her bohren. Dann bekommt man von
der Sichtseite des Elements absolut saubere Bohrränder
Bohrung
Hier wurde das Element mit der Bohrung über das Rohr im Boden geschoben. Für das zweite Rohr
ist eine Bohrung in der nächsten Reihe erforderlich
Anzeichnen
So zeichnen Sie die Länge des letzten Elements einer Reihe an: Man legt es mit der Unterseite
so nach oben, dass das Abfallstück nach vorn weist
Auf Zug Schneiden
Auch beim Absägen des Abfallstückes wird von der Unterseite gearbeitet. So schneidet sich die Stichsäge
auf Zug ins Material, und es gibt keine Ausrisse
Endstück einfügen
Das passend abgelängte Endstück kann nun eingefügt werden. Vergessen Sie nicht,
weitere Kunststoffkeile für die Dehnungsfuge einzustecken
Kunststoffkeile als Abstandhalter
Endlosverlegung
Das beim Ablängen entstandene Stück kann nun als Anfang der nächsten Verlegereihe
benutzt werden. Man nennt diese Technik Endlosverlegung
Elemente ansetzen
Jetzt werden die Elemente sowohl an der Längs - als auch an der Stirnseite durch
Klicktechnik angesetzt. Man schiebt sie dazu schräg von oben ein
Schlagholz
Meist müssen Sie mit Hammer und Schlagholz noch ein wenig nachhelfen, bis Nut und Feder fest
ineinander gegriffen haben und es keine Fuge mehr gibt
Abschlussleisten
Passende Abschlussleisten mit Korkdekor werden auf Gehrung geschnitten und angedübelt.
Vorher die Kunststoffkeile der Dehnungsfuge entfernen
Linsenkopfschrauben
Besonders gut sehen Linsenkopfschrauben aus Messing aus. Da Messing sehr weich ist,
sollte man statt dem Akkuschrauber den Schraubendreher verwenden
Vollflächig Verkleben
Als Korkparkett oder Korkfliesen werden Platten bezeichnet, die man vollflächig verklebt.
Der spezielle Dispersionskleber wird mit der Rolle aufgetragen
Rückseite mit Kleber zu bestreichen
Teilweise empfehlen die Hersteller, auch die Rückseite der Parkettelemente mit
Kleber zu bestreichen. Dabei rollt man vorsichtig von innen nach außen
Ins Kleberbett drücken
Die Platte nun sauber an die vorherigen anstoßen und ins Kleberbett drücken. Es dürfen
keine Fugen mehr zu sehen sein. Zuletzt die Platten anklopfen
Anklopfen mit dem Gummihammer
Das Anklopfen mit dem Gummihammer sorgt dafür, dass die beiden Kleberschichten
auf dem Boden und auf der Plattenrückseite sich optimal verbinden
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