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Maßnahmen gegen Holzbefall

 

Die Hauptursache für Pilzbefall ist Feuchtigkeit irgendwo im Haus. Fenster - und Türrahmen sind besonders an den Verbindungsstellen zwischen senkrechten und waagrechten Teilen anfällig. Undichte Fallrohre lassen Feuchtigkeit eindringen und schaffen so ideale Bedingungen für Hausschwamm und Naßfäule. Auch durch ein undichtes Dach kann sich Fäulnis bilden. Außerdem haben Holzwürmer eine Vorliebe für Dachsparren. Räume wie Küche und Bäder stellen natürlich auch ideale Bedingungen für die Fäulnisbildung dar.

Der erste und wichtigste Schritt ist in jedem Fall. die Feuchtigkeitsbildung zu unterbinden, denn eine Behandlung von befallenem Holz hat erst dann Sinn, wenn dem Pilz die für ihn günstigen Vermehrungsbedingungen entzogen sind.
Holzbefall
 
Holzwurm behandeln

Holzwürmer befallen vor allem rauhes Holz, wie z. B. Dachsparren, und Fußbodendielen. Beim Überprüfen des Fußbodens hebt man am besten jedes vierte oder fünfte Brett ab und untersucht die Unterseite. Das auffälligste Anzeichen für Holzwurmbefall sind kleine Löcher im Holz. Oft ist es schwer zu sagen, ob die Larven schon alle ausgeschlüpft oder noch aktiv sind. Ob sich die Larven noch durch das Holz fressen, läßt sich daran erkennen, daß sich um die Löcher herum heller Holzstaub befindet. Da Bauholz aber meist staubig ist, sollte man das Holz im Zweifelsfall einfach einmal gründlich reinigen und mit Holzschutzmittel besprühen. Bei Holzwurmbefall im Dachboden am besten alle Dachbalken mit Schutzmittel behandeln. Bei stark fortgeschrittenem und sich weiter ausbreitendem Befall lieber einen Fachmann mit der Behandlung beauftragen.

Hausschwamm behandeln

Hausschwamm kann eine verheerende Wirkung auf Gebäude haben, deshalb sollten die Gegenmaßnahmen mit äußerster Sorgfalt ausgeführt werden. Wenn tragende Hölzer vom Hausschwamm befallen sind, sollte man besser einen Fachmann mit der Behandlung beauftragen. Holzbalken sollten bis etwa 1 m über dem Pilzbefall abgesägt werden. Führen wasserführende Wurzeln schon durch die Wand, müssen Putz und Mörtelfugen abgeschlagen werden. Wird Hausschwamm unter dem Fußboden an den Dielenbalken entdeckt, sollte das Erdreich darunter etwa 10 cm tief ausgehoben werden. Nach dem Entfernen der befallenen Stellen den Abfall verbrennen. Andernfalls kommet es unter Umständen zu einem erneuten Befall durch die Sporen. Sporen und Fäden kann man mit einer Lötlampe entfernen.

Die Behandlung beginnt mit dem Aufsprühen eines Fungizids auf die befallenen Flächen und 2 m darüber hinaus. Zwei Schichten sind erforderlich, die zweite erst nach dem Trocknen der ersten aufbringen. Neues Holz immer vorbeugend behandeln, abgesägte Holzenden einige Minuten in Holzschutzmittel einweichen. Bei Wurzelfäden in der Wand auf beiden Seiten schräg abwärts führende, 15 cm tiefe Löcher mit einem Durchmesser von 12 mm in Abständen von 60 cm bohren. Die Löcher werden dann mit Fungizidlösung gefüllt, die ins Mauerwerk eindringt und dort die Wurzeln zerstört.
 
Holzbefall Hausschwamm

Hausschwamm
 
Naßfäule behandeln

Befindet sich der Befall bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, sollte man die Behandlung lieber einem Fachmann überlassen. Zuerst muß das gesamte befallene Holz herausgeschnitten und das umliegende Holz mit zwei Schichten Fungizid oder Holzschutzmittel behandelt werden. Auch neues Holz sollte man mit Holzschutzmittel behandeln. Kleinere Holzschäden werden mit Holzkitt ausgebessert. Ist nur eine kleine Fläche von Naßfäule befallen, läßt sich diese mit einem Holzreparatur - Kombinationsmittel behandeln.
 
Holzbefall Naßfäule

Naßfäule
Behandlung von befallenem Holz

Wurde nur eine begrenzte Fläche von Naßfäule befallen, das Holz reinigen und mit einer im Fachhandel erhältlichen Holzreparaturkombination behandeln. Das Set sollte einen Hartgrund. Holzkitt und Vorbeugekapseln enthalten. Die Behandlung einer kleineren Fläche dauert nicht länger als 1 bis 3 Stunden. Dazu die am schlimmsten befallenen Stellen wegkratzen und mit denn schnelltrocknenden Hartgrund bestreichen. Das Holz mit Holzkitt wieder in seine ursprüngliche Form bringen und in die umliegende Fläche Löcher für die Vorbeugekapseln bohren.
 
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