Mineralische Dekorputze animieren zum Spiel mit Struktur und Farbe.
Sie regulieren das Raumklima und sind unverwüstlich.
Kaum eine Grundrezeptur hat sich über Jahrhunderte so erfolgreich gehalten, wie die die Grundrezeptur für mineralische Dekorputzmörtel. Die
Grundzutaten kannte man schon in der Antike: Sand in unterschiedlichen Korngrößen, Bindemittel wie Kalk und Wasser. Das ganze häufig
angereichert mit natürlichen Farbpigmenten. Damals wurden die Komponenten noch mit der Hand gemischt, was Kenntnisse und Erfahrung voraussetzte.
Dieses Wissen brauchen heute weder Profis noch Heimwerker, wenn Sie Wände mit Dekorputz gestalten wollen. Werkseitig vorgemischte Putzmörtel
ermöglichen es, die Korngrößen und damit die Struktur des Putzes, vor der Verarbeitung festzulegen. Hier muß lediglich noch die richtige Menge
Wasser hinzugegeben werden. Mineralischen Trockenmörtel für weiße und farbige Dekorputze werden in Deutschland schon seit über hundert Jahren
hergestellt. Und fast ebenso lange bezeichnet man sie häufig auch als Edelputze. Viele klasische Putzstrukturen, die sich aus Korngrößen und
Bearbeitungstechniken ergeben, erfreuen sich bis heute größter Beliebtheit.
Die verschiedenen Putzarten für Innenwände
Mit Putzen und Beschichtungen für Innenwände sorgt man immer für eine attraktive Optik. Doch zwischen welchen Putzarten kann man heutzutage wählen?
Wer Wände renoviert oder erstbeschichtet, sollte wissen, was es gibt. Hier bekommen Sie Hilfe bei der Auswahl. Kaum gilt einem Bereich innerhalb
einer Wohnung ein größeres Interesse als den Innenwänden. Insbesondere Putze und Beschichtungen können dabei schöne Erneuerungen bringen.
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Putz auf die Wand Auftragen
Wie beim Malern und Tapezieren muß der Putzuntergrund sauber und tragfähig sein. Risse müssen geschlossen, mehlende oder sandende Flächen
mit einer Tiefengrundierung behandelt, Feuchtigkeitsschäden samt ihrer Ursachen beseitigt sein. Die saubere und tragfähige Wand müssen
Sie zunächst vornässen.
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Sockelputz außen renovieren
Geputzte Außenecken müssen oft besondere Belastungen aushalten. Vor allem im Sockelbereich, wo dauernde Erdfeuchtigkeit den Putz zusätzlich belastet.
Bereits kleine Risse können schnell zu größeren Schadstellen führen. Für solche relativ kleinen Flächen gibt es spezielle Fertigmischungen auch
in Kleinpackungen
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Wichtiges Grundwissen zum Verputzen
Die wichtigsten Voraussetzungen für einen gelungenen Putzauftrag sind, eine gute Haftung auf dem Untergrund und das richtige Werkzeug.Der Putzgrund muss
staubfrei und sauber sein. Stark saugende Untergründe wie etwa Porenbeton sollten mit Tiefengrund vorbehandelt werden. Bei schwach saugenden und
glatten Untergründen wie Beton oder Kalksandstein müssen Sie zunächst einen dünnflüssigen Spritzbewurf aus 1 Teil Zement und 2 Teilen Sand aufbringen
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Wände mit Putzoptik versehen
Farbige Wände mit lebendiger Struktur lassen sich mit Hilfe von rein mineralischem Putz und Farbpigmenten anfertigen. Das Material wird einfach aufgerollt
und anschließend nach individuellem Wunsch gestaltet. Wände mit Putz - Optik können auch ohne aufwändiges Aufziehen von Innenputz verwirklicht werden.
Moderne anwenderfreundliche Bauprodukte machen dies möglich. Zum Beispiel der hier eingesetzte Putz zum Aufrollen und Gestalten.
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Grundputz und Sichtputz auftragen
Innenputze, ob Grundputz oder Sichtputz, können als Handputze ohne den Einsatz von Maschinen mit der Traufel auf den vorbereiteten Untergrund aufgezogen
werden. Vor der eigentlichen Putzarbeit muss der Untergrund geprüft und entsprechend vorbereitet werden. Ob Neubau oder Altbau immer müssen die zu
verputzenden Flächen mit Besen und Bürsten gereinigt werden, damit lose und sandende Untergründe verschwinden. Die Sinterhaut auf neuen Betonflächen
entfernt man mit Bürsten aus Stahl.
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Sanierung von Putzschäden
Aus dem Erdreich aufsteigende Feuchtigkeit ist Gift für Mauerwerk und Putz. Bei sichtbaren Abplatzungen ist es Zeit, zunächst das Fundament
trockenzulegen und dann den Putzschaden, die so genannten Putzblüten, zu sanieren. Im Baustofffachhandel und vielen Bau - und
Heimwerkermärkten gibt es für solche Reparaturarbeiten speziellen Sanierputz, der sich durch hohe Porosität und hohe Diffusionswerte
auszeichnet
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Scheibenputz und Feinputz
Der hier verwendete Feinputz hat eine Körnung von nur 1 mm. Damit lassen sich feine Putzoberflächen erzielen, die besonders gut zu Fachwerkbalken
passen bei der Sanierung historischer Gebäude oder zum Verputzen der Flächen zwischen montierten Deko-Balken. Die Verarbeitung ist denkbar
einfach. Der mit Wasser angerührte Putz wird mit der Kelle zunächst grob auf den Wandflächen verteilt
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Münchner Rauputz, der Klassiker
Heute gibt es Dekorputze als fertig gemischte Produkte, denen nur noch die richtige Menge Wasser zugegeben werden muss. Jeder glatte Gips - oder
Kalkputz ist als Untergrund für Dekorputze geeignet. Je nach Korngröße der Zuschlagstoffe und Verarbeitungstechnik ergeben sich sehr
unterschiedliche Oberflächenstrukturen. Zu den Klassikern gehört der so genannte Münchner Rauputz
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Individuelles strukturieren von Dekorputz
Die bekanntesten Dekorputze sind so genannte Reibeputze. Wie die Putzoberfläche nach dem Auftrag aussieht, wird bei diesen Produkten in erster Linie
durch die Kornstärke der Zuschlagstoffe bestimmt. Wer seinen Dekorputz allerdings mit Rolle oder Kelle ganz nach eigenem Geschmack strukturieren
will, wählt statt dessen einen Feinputz ohne grobere Körner. Am einfachsten lässt sich Rollputz aus dem Eimer verarbeiten
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Plastischer Wandputz
Es ist seit eh und jeh Üblich, das die Ausenwände eines Hauses mit plastisch bearbeitetem Putz belegt werden. das gleiche mit den Innenwänden zu tun,
war bislang eine Arbeit, die mit einem befriedigenden Ergebnis nur durch den Fachmann ausgeführt werden konnte. Mit modernem Roll - oder Kellenputz
steht den Heimwerkern seit geraumer Zeit ein Material zur verfügung, das ähnlich einfach wie eine Wandfarbe aufgetragen wird und das man auf ebenso
einfache Weise mit einer Kelle, einer großen Bürste, mit unterschiedlich strukturierten Gummi - oder Schaumstoffrollen oder auch einem Spachtel
plastisch gestaltet.
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Arbeiten mit Putz - Profilen
Bei Putzdicken von ca 10 mm, wie sie in Innenräumen üblich sind, braucht selbst der Profi geeignete Hilfsmittel, damit größere Wandflächen sich
nicht in eine, Berg und Tal - Landschaft verwandeln. Der Trick: Man zieht den Putz zwischen zwei Lehren auf, die die Schichtdicke vorgeben.
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Fachbegriffe rund um's Verputzen
Hier werden Ihnen die Fachbegriffe rund um's Verputzen, wie Aufbrennen, Offene Zeit, Überwässern, Atmungsaktiv, Grundieren, Mineralische Putze,
Trockenmörtel, Trocknungszeit und Verarbeitungszeit näher erklärt.
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