Bauplan Modellflugzeug, mit einfachen, aber wirkungsvollen Stilelementen

Bauplan Modellflugzeug, mit einfachen, aber wirkungsvollen Stilelementen

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Das große Vorbild für den Bauplan Modellflugzeug ist der Gewinner des Schneider-Cup, der am 13. September 1931 in England statt fand

Konstruktion und Zusammenbau bei dem Bauplan Modellflugzeug sind einfach und grundsolide. Es ist gleichermaßen Dekoration und robustes Spielzeug. Die kräftigen Schwimmerstreben aus 6 mm Rundhölzern vertragen auch schon einmal eine harte Landung auf dem „Teppich-See“ im Kinderzimmer.

 

Bauplan Modellflugzeug, mit einfachen, aber wirkungsvollen Stilelementen



Bauplan Modellflugzeug

Beim Propeller sollten Sie viel Mühe darauf verwenden, ihn so zu formen, dass er sich bei sanften Windstößen leicht und locker dreht. Erscheint Ihnen das als zu schwierig, schauen Sie sich im Spielzeug- oder Modellbauladen um, dort finden Sie fertige Propeller.

 

So einfach die Formen gehalten sind:

Bei der Position der Bohrlöcher für die Schwimmerstreben kommt es auf Genauigkeit an. Die Schwimmer müssen im richtigen Winkel zueinander stehen. Eine kleine Bohrhilfe, die Sie auch für Bohrungen in allen anderen Rundhölzern nutzen können, macht’s möglich.

 

Das große Vorbild für unseren Bauplan Modellflugzeug ist der Gewinner des Schneider-Cup, den der Pilot Bootham mit 547,305 km/h am 13. September 1931 für England entschied. Großbritannien gewann den Pokal in drei aufeinanderfolgenden Jahren und durfte ihn daher, nach dem Willen seines Stifters, des französischen Großindustriellen Schneider, für immer behalten. Original und Pokal sind zu bewundern im Science Museum in London.

 

Bauplan Modellflugzeug, mit einfachen, aber wirkungsvollen Stilelementen

Frontansicht: Schwimmerbeine und Auspuffstutzen bilden ein X, die Tragfläche ist unter dem Rumpf angesetzt, das Höhenleitwerk darüber.

Die Draufsicht zeigt die Position von Tragflächen und Höhenleitwerk sowie -gestrichelt – die Querstreben für die Schwimmer.

Der Seitenriss zeigt die genaue Kontur des Rumpfes, die Position von Schwimmerbeinen, Seitenleitwerk, Auspuffrohren, Luftfilter, Pilot und Propellerachse.

Für Schwimmer, Propeller und Abgaswolken gibt es Profilzeichnungen in den gerasterten Kästen. Jedes Kästchen mißt 12 x 12 mm – so können Sie die Formen leicht auf Originalgröße bringen.

Bauplan Modellflugzeug, mit einfachen, aber wirkungsvollen Stilelementen

 

So passen die Bauteile zueinander:

Der Propeller Schaft wird fest in den Ringkühler ein geleimt, Mitnehmerring und Propeller drehen sich frei, der Spinner N wird als Stopper auf den Schaft geleimt. Durch die winkelgenauen Bohrungen gibt es anschließend keine Probleme beim Ausrichten der Schwimmer.

 


Bei der Auswahl der Farbtöne haben Sie die freie Wahl. Auch wir haben uns nicht an die Original-Lackierung – blauer Rumpf mit silbernen Streifen an den Flanken – gehalten, weil wir leuchtendes Rot für ein Spielzeug als passender empfanden. In jedem Fall sollten Sie jedoch ungiftige Spielzeug-Farben verarbeiten.

Bauplan Modellflugzeug, mit einfachen, aber wirkungsvollen Stilelementen

 

Material Bauplan Modellflugzeug

Modellbausperrholz 9 mm

  • B Tragfläche 280 x 42mm
  • C Höhenleitwerk 100 x 42 mm
  • D Seitenleitwerk 50 x 42 mm
  • E Auspuffwolken 75 x 18 mm

 

Fichte, Buche oder Linde

  • F Schwimmer  108 x 18 x 18mm   2 Stück
  • G Propeller  127 x 25 x 12mm 1 Stück
  • A Rumpf  205 x 50 x 50mm 1 Stück

 

Hartholzdübel

  • H Luftfilter Durchmesser 64 x 12 mm 1Stück
  • N Spinner Durchmesser 12 x 12 mm 1 Stück
  • I Streben Durchmesser 70 x 6 mm 6 Stück
  • J Auspuff Durchmesser 38 x 6 mm 4 Stück
  • K Auspuff Durchmesser 32 x 6 mm 2 Stück
  • L Schaft Durchmesser 38 x 6 mm 1 Stück
  • M Verbinder Durchmesser 12 x 6mm 3 Stück
  • P Pilot Durchmesser 18 x 18 mm 1Stück
  • Kopf Kugel Durchmesser 18 mm 1 Stück
  • Kühler Holz Rad Durchmesser 50 mm 1 Stück

 

Bohrhilfe aus 9 mm Sperrholz

  • Für die Winkel 168 x 40 mm 1 Stück
  • Langer Schenkel 155 x 70 mm 1 Stück
  • Kurzer Schenkel 155 x 50 mm 1 Stück
  • Dazu ungiftige Kinderspielzeug-Farbe, Schleifpapier, Leim

 

Bohrhilfe

Die Bohrungen in Rumpf und Schwimmern müssen exakt gesetzt werden – das gelingt nur in den seltensten Fällen frei Hand. Die benötigte Zulage können Sie immer wieder verwenden, wenn es darum geht, winkelgerechte Löcher in Rundhölzer zu bohren. Gebaut wird die Zulage aus 9 mm Mehrlagen-Sperrholz. Sie benötigen einen Streifen von 155 x 50 mm für den kurzen Schenkel und einen Streifen von 155 x 70 mm für den langen Schenkel.

 

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Kurzes und langes Brett der Bohrhilfe bilden einen Winkel von 45°, durch die Stützen unter der langen Seite ergibt sich ein Winkel von 30°.

 

Die beiden Dreiecke für die Füße sägen Sie aus einem 168 x 40 mm großen Streifen. Ziehen Sie den Trennstrich diagonal über die Fläche, und trennen Sie das Rechteck in zwei gleichgroße Dreiecke. So entsteht automatisch ein Winkel von 30
Grad.

 

Durch die unterschiedlich langen Schenkel lässt sich das Werkstück gut fixieren. Sie können es mit der Handfläche andrücken und die Zulage mit den Fingern halten. Der Bohrer wird im Bohrständer geführt.

 

Vorbereitung

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Mit dem Tiefenanschlag erzielen Sie immer exakt gleiche Bohrlöcher. Markieren Sie zunächst an der Stirnseite die Winkelpositionen, und ziehen Sie dann die Längslinien.

 

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So kriegen Sie den Winkel für die hinteren Schwimmerstreben hin: legen Sie unter die Bohrhilfe ein 32 mm dickes Holz, dann entsteht der gewünschte Winkel von 12 Grad.

 

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Alle Einzelteile sind fertig vorbereitet und verschliffen – jetzt geht’s an die Endmontage. Dank der im exakten Winkel gesetzten Bohrlöcher passt alles genau.

 

Tipp

Alle Bohrungen in Rumpf und Schwimmern sollten nicht an den ausgeformten Stücken, sondern an den Rohlingen ausgeführt werden. Die fertig geformten Schwimmer würden sich sonst überhaupt nicht mehr in einem gleichmäßigen Winkel fixieren lassen.

 

Formteile

Beim Ausformen des Propellers kommt es auf die richtige Steigung und auf das Gleichgewicht der beiden Propellerblätter an. Mit Hilfe der nach dem Rastermaß übertragenen Kontur und ein wenig Fingerspitzengefühl ist das kein Problem.

 

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Die Konstruktionslinien des Propellers übertragen Sie nach der Rasterzeichnung auf einen Vierkant und formen das Profil mit der Holzfeile.

Legen Sie den fertig geformten Propeller auf der Drehachse aus. So stellen Sie fest, ob auf einer Seite noch etwas weggenommen werden muss.

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Auch die Schwimmer formen Sie aus Vierkanthölzern nach der Rastervorlage. Zuvor mit Hilfe der Zulage die Bohrlöcher setzen.

 

Für Propeller und Schwimmer gilt gleichermaßen, dass die Bohrlöcher der Präzision halber schon im Rohling (beim Schwimmer mit dem richtigen Winkel und Tiefenanschlag) gesetzt werden müssen.