Untergrund bei der Wärmedämmung vorbereiten, Risse und Löcher beseitigen

Untergrund bei der Wärmedämmung vorbereiten, Risse und Löcher beseitigen

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Bevor Sie Dämmstoffe anbringen, sollte vorher der Untergrund bei der Wärmedämmung, Risse oder Löcher im Verputz beseitigt werden

Untergrund bei der Wärmedämmung vorbereiten, hierbei reinigt man zunächst alle Schadstellen mit einer Drahtbürste. Überstehende Mörtelreste können mit einem Hammer abgeschlagen werden.

 

Untergrund bei der Wärmedämmung



Anschließend müssen die Schadstellen unbedingt mit Wasser vor genässt werden, das man am besten mit Hilfe eines Pinsels aufträgt. Risse kann man dann mit Silikonkautschuk oder Schnellmörtel verschließen. Der Mörtel wird anschließend mit einem Stahlglätter abgezogen.

 

Schließen von Rissen

Großflächige Putzschäden sollte man nur mit einem länger offenen Reparaturmörtel bzw. Zementputz oder Gips Putz ausbessern.

 

Tragen Sie das Material mit einer Kelle auf und ziehen Sie es, wenn die Masse angezogen hat, mit einem Stahlglätter ab. Sollten Sie hierbei noch Unebenheiten feststellen, können Sie diese ausgleichen, indem Sie den Mörtel direkt mit dem Glätter auf die Fehlstellen auftragen.

 

Untergrund bei der Wärmedämmung Reparieren größerer Putzschäden

 

 

 

 

 

 

 


Auch bei der Isolierung und Dämmung von Fußböden ist eine ebene Unterlage notwendig. Die meisten Neubauten verfügen zwar über Betonböden, diese sind jedoch nicht immer eben. Dank moderner Fließestriche ist es nicht schwierig, die Böden auszugleichen.

 

Bevor der Fließestrich angebracht wird, muss der Boden grundiert werden. In den meisten Fällen ist eine Grundierung mit Mörtel Verbesserer auf Kunststoffdispersions-Basis ausreichend. Sie wird mit Wasser verdünnt und auf dem Boden verteilt. Streichen Sie bei stark saugenden Böden eine Haftschlämme aus Fließestrich auf, den Sie mit Wasser streichfähig machen können. Achten Sie bei der Grundierung auf eine gleichmäßige Verteilung. Benützen Sie hierfür am besten einen Besen, mit ihm erreichen Sie auch die Ränder der Bodenfläche problemlos.

 

Ist die Grundierung getrocknet, muss der Fließestrich im vom Hersteller angegebenen Verhältnis mit Wasser an gemischt und nach 5 Minuten Pause nochmals kräftig durchgerührt werden. Seine Konsistenz ist dann richtig, wenn der EstrichUntergrund bei der Wärmedämmung auf dem Boden leicht verfließt.

 

Gießen Sie ihn nun gleichmäßig etappenweise auf dem Boden aus und unterstützen Sie die Verteilung etwas mit einer Glättkelle. Dabei sollten Sie jedoch keinen Druck ausüben. Der Fließestrich nivelliert sich von selbst; zu beachten ist die vom Hersteller angegebene offene Zeit.

 

Untergrund bei der Wärmedämmung

Auftragen eines Fließestrichs

 

 

 

 

 

 

 


Tipp Untergrund bei der Wärmedämmung

Als Richtwerte, ob ein Fußboden durch eine Unterlage ausgeglichen werden muß, gelten folgende Abmessungen:

 


2 Abstandspunkte in 10 cm Enffernung dürfen einen Höhenunterschied von maximal 1 mm haben, Meßpunkte im Abstand von 4 m maximal 10 mm. Werden diese Werte überschritten, muß der Boden ausgeglichen werden.

 

Untertapeten Kleben

Bei glatten, trockenen Wänden, insbesondere Innenwänden, erzielen Sie oft schon durch eine Untertapete die notwendige Dämmung. Der Untergrund muß zuvor gereinigt, Leim- und Kalkreste entfernt und alte Tapeten abgezogen werden.

 

Zur Verklebung der wärmeisolierenden Untertapeten benutzt man einen Dispersionskleber, der sich auch für Dekor- oder Korkplatten eignet. Tragen Sie diesen Kleber mit einer Zahnspachtel auf der Wand auf.

 

Für rauhe Wände benutzen Sie die grobe Zahnung des Spachtels, für eine glatte Oberfläche die feine Seite. Wesentlich ist nun, daß Sie nur eine so große Fläche bestreichen, die Sie während der offenen Zeit des Klebstoffes auch bekleben können.

 

Entrollen Sie nun die Untertapete an der Wand und drücken Sie sie mit der Hand leicht an. Arbeiten sie hierbei von oben nach unten, in einer Ecke beginnend. Während der offenen Zeit des Dispersionsklebers können Sie die Lage der Tapete noch korrigieren.

 

Zuletzt wird die Tapete mit einer Gummirolle fest angedrückt. Ist der Klebstoff gebunden, können die Untertapeten mit jeder beliebigen Tapete überklebt werden.