Verlegemuster für Fliesen und Verlegepläne

Verlegemuster für Fliesen und Verlegepläne

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Verlegemuster für Fliesen, und Verlegepläne,  Größe, Form und Anordnung der Fliesen haben ganz entscheidenden Einfluss auf die Raumwirkung

Verlegemuster für Fliesen. Große Flächen sollten Sie in hellen Tönen fliesen. Kräftige Farben sind eher für kleine Flächen und zur Dekoration geeignet – z. B. für umlaufende Kanten und Bordüren. Dunkle Fliesen lassen die Räume kleiner erscheinen, helle machen sie licht und weit.

 

Verlegemuster für Fliesen und Verlegepläne



Die durch das Fugenbild erzeugte Feinrasterung der Flächen lässt kleine Räume wie Bad oder Gäste-WC optisch noch kleiner erscheinen. Diesen Eindruck können Sie deutlich mildern, indem Sie einen nur 1,5 oder 2 m hohen Fliesenspiegel vorsehen.

 

Verlegemuster für Fliesen

Wände und Nischen

 

Mit einem Senklot markieren  

Bei rechtwinkligen Wänden markieren Sie die Mitte mit einem Senklot. Die Fliesen daran ausrichten. Randfliesen sollen mindestens halbe Fliesenbreite haben

 

 

 

 

 

Außenkanten mit ganzen Fliesen belegen  

Alle Außenkanten werden grundsätzlich mit ganzen Fliesen belegt. Arbeiten Sie von der Außenecke zur Innenecke, wo dann die angeschnittenen Fliesen liegen

 

 

 

 

 

Nischen und Vorsprünge  

Bei Nischen und Vorsprüngen beginnen Sie entweder außen mit ganzen Fliesen, oder Sie legen die Anschnittreihen rechts und links an den Rand

 

 

 

 

Verlegemuster für Fliesen

Fliesenraster und Sanitärinstallationen

Symmetrie heißt beim Verlegen von Fliesen im Sanitärbereich das Zauberwort. Ein perfektes Bild erzielen Sie, wenn die Sanitäranschlüsse und die Höhen der Sanitärobjekte beim Anreißen des Verlegerasters berücksichtigt werden. Wenn es ans Fliesenlegen geht, sind die betreffenden Anschlüsse in der Regel ja bereits vorhanden.

Waschbecken, WC und Bidet werden mit ihrer Mittelachse nach Möglichkeit auf eine Fliesenfuge oder auf die Plattenmitte gesetzt. Ist dies bei nebeneinander platzierten Objekten nicht durchgängig möglich, setzen Sie zumindest das dominanteste Sanitärobjekt – meist ist es das in der Wandmitte befindliche Waschbecken – symmetrisch ins Fliesenraster. Die Rohranschlüsse liegen idealerweise im Fugenkreuz, in der Mitte einer Fliese oder auf der Hälfte der Fugenlänge. Bei den am häufigsten verwendeten Fliesen des Formats 150 x 150 mm ergibt sich bei 3 mm Fugenbreite eine Entfernung der beiden Mittelpunkte von 153 mm. Das Stichmaß (Mittenabstand) der Mischbatterien von Duschen und Wannen ist darauf abgestimmt.

 


An einer gespannten Schnur ausrichten  

Bodenfliesen richten Sie in rechtwinkligen Räumen an einer mittig und parallel zu den Seitenwänden gespannten Schnur aus. Dann zur Stirnwand übergehen

 

 

 

 

 

Bodenfliesen an den Wandfliesen ausrichten  

Haben Wand – und Bodenfliesen das gleiche Format, richten Sie den Fugenverlauf der Bodenfliesen an den Wandfliesen aus. Geht der Fliesenbelag in andere Räume weiter, achten Sie auch dort auf durchgehenden Fugenverlauf. Die roten Linien im Bild markieren die jeweils durchgehenden Fugen

 

 

 

Verlegemuster für Fliesen

 

Verlegepläne für Wände und Böden

Wenn Sie vor Beginn der Installationsarbeiten bereits wissen, welche FliesenformateVerlegemuster für Fliesen zum Einsatz kommen sollen, können Sie die Sanitäranschlüsse entsprechend platzieren lassen. Zunächst müssen Sie sich dabei an der Raumgröße orientieren. Bei rechtwinkligen Wänden wird eine Fuge oder eine Fliesenmitte genau auf die Mitte der Wand gelegt. Die Randfliesen rechts und links sollten mindestens halbe Fliesenbreite haben.

Die genauen Abstände der Sanitärobjekte ergeben sich dann aus der jeweiligen Fliesengröße. Beim Format 150 x 150 mm mit einer 3-mm-Fuge rechnen Sie also mit einem Rasterabstand von 153, 306,459,612 mm und so weiter. Die Achsabstände der Sanitärobjekte an der Wand richten Sie dann ganz einfach an diesem Raster aus, und der Installateur legt die Rohre entsprechend.

Bei Mauerkanten und Pfeilern werden nach Möglichkeit immer ganze Fliesen auf die Außenkanten gesetzt. Die geteilten Fliesen kommen dann in die weniger auffällige Innenecke.

Bei Wandnischen und Vorsprüngen beginnen Sie entweder außen mit ganzen Fliesen und legen die Anschnittreihe in die Mitte, oder Sie fliesen von innen nach außen, wobei dann die Randfliesen zugeschnitten werden müssen.

Für die Verlegung von Bodenfliesen spannen Sie in rechtwinkligen Räumen mittig und parallel zu den Seitenwänden eine Richtschnur. Die erste Fliesenreihe wird dann daran ausgerichtet. Beginnen Sie die Verlegung mit einer Längsfuge oder der Fliesenmitte entlang der Richtschnur. Im rechten Winkel zu dieser Reihe wird eine zweite Reihe entlang der Stirnwand gelegt.

Werden Boden und Wände gefliest, müssen Sie den Fugenverlauf der Flächen aufeinander abstimmen. Haben die Fliesen an Boden und Wand die gleiche Größe, richten Sie den Fugenverlauf am Boden nach den Wandfugen aus. Bei angrenzenden Räumen auf durchgehenden Verlauf achten. Besonders attraktiv wirken diagonal verlegte Bodenfliesen. Sie müssen dazu die Längs – und die Querachse des Raumes ermitteln und dazwischen Linien im 45°- Winkel markieren. An den Diagonalen werden dann die Fliesen gerade ausgerichtet, während sie auf der Längs – und Querachse diagonal liegen müssen. Im Randbereich schließt man die Fläche durch halbierte Fliesen und legt, je nachdem wie weit man an die Wand herangekommen ist, als Abschluss noch einen umlaufenden Randstreifen.

 

Diagonalverlegung

 

Diagonalverlegung  

Bei der Diagonalverlegung von Bodenfliesen sollten Sie außen stets mit einer halben Fliese abschließen. Den verbleibenden Rand mit schmalen Passstreifen belegen

 

 

 

 

 

Längs – und die Querachse  

Als Hilfslinien für die Diagonalverlegung markieren Sie zunächst die Längs – und die Querachse. Anschließend ziehen Sie im Winkel von 45° dazu die beiden Diagonalen durch den Raum. Die Platten dann wie gezeigt ausrichten.

 

 

 

 

 

Materialberechnung und Einkauf der Fliesen

Zeichnen Sie sich am besten einen maßstabsgetreuen Grundriss der zu verfliesenden Räume und Flächen auf Millimeterpapier. Entsprechend der Fliesengröße und der vorgesehenen Fugenbreite können Sie dann die Anzahl der benötigten Fliesen ganz genau berechnen. Für den Verschnitt sollten Sie zur Quadratmetermenge schließlich noch etwa 5% hinzu rechnen (bei Diagonalverlegung sogar 10%). Außerdem sollten Sie weitere 5% der Gesamtmenge als Reserve für Reparaturarbeiten zur Seite legen.

 

Messen und Anzeichnen der Verlegelinien

An erster Stelle brauchen Sie einen Zollstock, dann Maurerschnur, eine Wasserwaage und einen langen Richtscheit. Höhengleiche Punkte im Raum können Sie mit Hilfe einer Schlauchwaage in den Raumecken anreißen. Der so genannte Meterriss – höhengleiche Punkte 1 m über der Oberkante des fertigen Fußbodens – ist der Anhaltspunkt für waagerecht gespannte Schnüre. Auch mit einem Laser-Nivelliergerät können Sie Meterrisse anlegen und gerade Fluchten über größere Distanzen ganz exakt markieren.

 

Fliesenhöhe  

Wenn die Höhe eines Fliesenspiegels beliebig gewählt werden kann, wird man aus optischen Gründen unten immer mit einer ganzen Fliesenreihe beginnen

Muss sich der Fliesenspiegel an einer festgelegten Höhenlinie orientieren, beispielsweise an der Türhöhe, müssen Sie die untere Fliesenreihe anschneiden