Holzschädlinge, Gegenmaßnahmen bei Anzeichen von Holzbefall

Holzschädlinge, Pilze und Insekten sind die Hauptfeinde des Holzes. Sowohl Fäulnis als auch Holzwürmer können Holz völlig zerstören

Holzschädlinge wie Pilze und Insekten sind die Hauptfeinde des Holzes. Sowohl Fäulnis als auch Holzwürmer können Holz völlig zerstören. Sind tragende Hölzer befallen, kann dies zu weitreichenden Schäden führen.

Holzschädlinge, Anzeichen von Holzbefall

Holzschädlinge

Deren Behebung sich oft als sehr kostspielige Angelegenheit erweist. Deshalb sollte man schon bei den ersten Anzeichen von Holzbefall sofort die entsprechenden Gegenmaßnahmen ergreifen. Hält sich der Befall noch in Grenzen, können Sie sich selbst darum kümmern. Hat sich der Befall dagegen schon ausgebreitet, sollte man bei der Behandlung und Behebung der Schäden Fachleute hinzuziehen.

 

Arten des Holzbefalls

Fäulnis und Holzwurmbefall entdeckt man oft nicht sofort, weil der Befall durch Holzschädlinge zuerst an Stellen auftritt, die man nicht auf den ersten Blick sieht, wie etwa unter den Fußbodenbrettern, im Keller oder auf dem Dachboden.

 

Holzwurm

Holzwurm ist eine allgemein gebräuchliche Bezeichnung für eine Reihe von holzfressenden Käfern, unter ihnen der am weitesten verbreitete Möbelklopfkäfer, der seine Eier in Holzspalten oder risse legt. Die ausgeschlüpften Larven bohren sich dann mehrere Jahre durch das Holz. Anzeichen für den Holzwurmbefall sind die Schlupflöcher im Holz, durch die die ausgewachsenen Käfer das Holz verlassen, sowie kleine Holzstaubhäufchen.

 

Hausschwamm

Hausschwamm hat seinen Ursprung meistens an feuchten, schlecht belüfteten Stellen, wie etwa im Keller oder unter Ausgüssen. Die ersten Anzeichen sind ein modriger, pilzartiger Geruch oder baumwollähnliche Fasern, die unter Fußbodenbrettern erscheinen. Wird die Stelle freigelegt, sind die Zeichen des Befalls durch Holzschädlinge unverkennbar. Das befallene Holz ist dunkelbraun, zeigt viereckige Risse auf der Oberfläche und zerfällt leicht.

Die Gefahr bei Hausschwamm liegt darin, dass dieser von feuchtem auf trockenes Holz übergreift. Dies geschieht aufgrund der feuchtigkeitshaltigen Wurzeln des Hausschwamms, die sogar Ziegelmauern durchdringen können, bis sie wieder trockenes Holz vorfinden und es mit der für ihr Wachstum nötigen Feuchtigkeit versorgen. Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob Ihr Holz von Hausschwamm befallen ist, lassen Sie dies durch einen Fachmann klären, da Hausschwamm nicht nur gefährlich, sondern auch meldepflichtig ist.

 

 

Nassfäule

Nassfäule tritt auf feuchtem Holz auf. Das erste Anzeichen des Befalls können Blasen im Anstrich des Holzes sein. Nassfäule ist zwar nicht weniger gefährlich als Hausschwamm, aber leichter zu behandeln, weil nur feuchtes Holz von der Nassfäule befallen wird. Tritt Nassfäule im fortgeschrittenen Stadium auf, lässt der Hausschwamm meist nicht lange auf sich warten.

Holzschädlinge, Anzeichen von Holzbefall

Hausschwamm  

Zuerst treten dünne weiße Fäden auf, die sich zu einem silbergrauen Belag entwickeln, manchmal mit lilafarbenen oder gelben Flecken. Dann entsteht eine braun wollartige Fläche, auf der sich ein flacher, von Sporenstaub rostrot gefärbter Fruchtkörper bildet.

Holzschädlinge, Anzeichen von Holzbefall

Holzschädlinge, Nassfäule  

Diese Art des Holzbefalls bildet dünne, fadenähnliche Stränge aus, die sich gelblichbraun bis schwarz verfärben. Das Holz wird schwarzbraun und reißt parallel zur Faserrichtung ein. Manchmal zerfällt das Holz aber auch senkrecht.

 

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