Kitten und Spachteln von Holz, für perfekte Oberflächen

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Bevor Sie mit dem Kitten und Spachteln von Holz beginnen, stellen Sie sicher, dass die Oberfläche sauber und trocken ist

Beim Kitten und Spachteln von Holz ist Präzision entscheidend. Beginnen Sie mit sorgfältigem Abschleifen, um die Oberfläche vorzubereiten, und verwenden Sie dann eine qualitativ hochwertige Holzspachtelmasse, um Risse oder Unebenheiten zu füllen. Nach dem Trocknen können Sie die behandelte Holzoberfläche leicht schleifen und für eine makellose Endbearbeitung bereit machen.

Kitten und Spachteln von Holz, für perfekte Oberflächen

Dem Holz Dampf machen: Das ist eine Möglichkeit, Dellen und Löcher in einem Stück Holz auszubessern. Wenn ein harter Schlag eine Holzfläche getroffen oder man einen Nagel in das Holz eingeschlagen hat, sind die Holzzellen zusammengedrückt: Man muss sie nur wieder aufquellen lassen, um die Holzoberfläche in den vorigen Zustand zu versetzen.

Diese Methode ist bei allem unbehandeltem Holz stets als erste angezeigt, bevor man die Unebenheiten mit Kitt oder Spachtelmasse auszubessern versucht. Man träufelt heißes Wasser auf die verletzte Stelle oder erhitzt das aufgeträufelte Wasser erst auf dem Holz mit einem Lötkolben.

Doch seien Sie vorsichtig! Die heiße Spitze des Werkzeugs darf das Holz nicht versengen. Da das Wasser in der Umgebung ins Holz eindringt und erst langsam verdunstet, muss man wenigstens einen Tag warten, bis das Ergebnis dieser Behandlung beurteilt und das Holz weiterbehandelt werden kann.

Meistens ist die Delle völlig verschwunden. Sollte das Hochdämpfen der Holzfasern jedoch nicht ausgereicht haben, helfen andere Mittel weiter, die Beschädigung auszubessern. Je nachdem, wie das Holz weiterbehandelt werden soll, wendet man flüssiges Holz, Wachskitt oder Lackspachtel an.

 

 

Holzkitt, Kitten und Spachteln von Holz

Kitten und Spachteln von Holz, für perfekte Oberflächen

Kitten und Spachteln von Holz. Die schadhafte Stelle mit Nitroverdünnung beträufeln, anschließend Holzkitt mit einem Messer oder Stechbeitel auftragen.

Flüssiges Holz, Holzpaste oder Holzkitt: das sind die Bezeichnungen für eine Substanz, die aus feinstem Holzmehl und einem Bindemittel besteht und mit der vor allem unbehandeltes Holz ausgebessert wird.

Holzkitt gibt es in etwa zwei Dutzend verschiedenen Holzfarben. Er kann also perfekt auf das jeweilige Möbelholz abgestimmt werden. Die schadhafte Stelle sollte zunächst mit Nitroverdünnung angefeuchtet werden.

Bei größeren Vertiefungen werden mehrere Schichten aufgetragen, jede für sich braucht eine Trockenpause. Ausgehärteter Holzkitt kann anschließend geschliffen, gefeilt oder gehobelt – also wie gewachsenes Holz behandelt – werden.

Kitten und Spachteln von Holz, für perfekte Oberflächen

Kitten und Spachteln von Holz. Nach Aushärten die ausgebesserte Stelle mit feinem Schleifpapier (Körnung 180) sorgfältig in Faserrichtung des Holzes bei schleifen.

 

Die drei BESTEN WEGE um HOLZRISSE und ASTLÖCHER zu füllen! | Jonas Winkler (Video)

Wachskitt für lasierte Holzflächen

Etwas schwieriger als Holz mit unbehandelter Oberfläche ist lasiertes oder mattiertes Holz auszubessern. Wenn hier ein Kratzer auftritt, ist nicht nur das Holz verletzt, sondern auch das als Beize oder Lasur aufgetragene „Makeup“, das den natürlichen Farbton etwas verändert hat: Ein Kratzer ist meistens deutlich als heller Strich zu sehen.

Weil die Oberflächenbehandlung außerdem Glanz auf das Holz gebracht hat, muss mit Material ausgebessert werden, das nach dem Aushärten ebenfalls glänzt. In solchen Fällen wird mit Wachskitt gearbeitet, der in vielen Holzfarben erhältlich ist. Man bringt ihn über der schadhaften Stelle zum Schmelzen und lässt ihn in die Vertiefung tropfen.

Nachdem der Wachskitt erkaltet und ausgehärtet ist, lässt sich Zuviel aufgetragenes Wachs mit einem scharfen Stechbeitel oder einer Ziehklinge entfernen. Mit einer harten Bürste oder einem Tuchballen wird der Wachskitt noch einmal bearbeitet, bis sich der Glanz auf der Oberfläche dem der Umgebung angepasst hat.

Wachskitt wird mit einem heißen Messer oder Nagel, einem über einer Flamme erhitzten Schraubendreher oder ähnlichem Werkzeug zum Schmelzen gebracht und in die schadhafte Stelle eingetropft, bis der Riss oder die Fehlstelle im Furnier ausgefüllt ist.

Kitten und Spachteln von Holz, für perfekte Oberflächen

Kitten und Spachteln von Holz. Nach dem Aushärten des Wachskitts lässt sich überschüssiges Material mit dem Stechbeitel entfernen. Mit Bürste oder Tuchballen wird das Wachs geglättet.

 

Lackspachtel

Kitten und Spachteln von Holz, für perfekte Oberflächen

Kitten und Spachteln von Holz. Mit einem elastischen Japanspachtel wird die geschmeidige Paste in parallelen Zügen oder Schwüngen auf die Oberfläche der Span-, Tischler- oder Sperrholzplatte aufgetragen und in die tieferliegenden Stellen gedrückt.

Zum Einebnen von Holzporen, Kratzern, Dellen und anderen Unebenheiten kann auch Lackspachtel eingesetzt werden. Allerdings muss das Holz anschließend mit deckendem Lack behandelt werden, denn die weiß auftrocknende Spachtelmasse hat mit dem ursprünglichen Aussehen des Holzes nichts gemein.

Kitten und Spachteln von Holz. Lackspachtel wird nicht nur zum Ausbessern kleinerer fehlerhafter Stellen verwendet, man bearbeitet damit meist die ganze Fläche.

 

Zeit zum Aushärten beim Kitten und Spachteln von Holz

Die Spachtelmasse muss (durch Verdunsten des Lösemittels) vollständig aushärten. Dann wird die Fläche mit feinem Schleifpapier (Körnung 180 und feiner) beigeschliffen. Der anfallende Schleifstaub ist sorgfältig abzuwischen.

Nun kann man die Fläche im Gegenlicht betrachten und prüfen, ob sie durch diese Behandlung einwandfrei glatt geworden ist oder ob stellenweise noch einmal Lackspachtel aufgetragen werden muss. Die Behandlung kann auch nach dem Lackieren wiederholt werden: Wenn sich nach dem Lackieren da oder dort immer noch eine Fehlstelle zeigt, wird Lackspachtel auf dem ausgehärteten Lack aufgetragen und nach dem Schleifen noch einmal über lackiert.

 

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