Decke und Wand streichen, Anleitung, Tipps

Decke und Wand streichen, Anleitung, Tipps

Alle Artikel von Perfektheimwerken in Wandfarben

Decke und Wand streichen, machen Sie auf jeden Fall in einer Ecke einen Testanstrich, so haben Sie die Möglichkeit, den Farbton noch zu korrigieren

Bevor Sie zur Rolle greifen, sollten Sie noch einmal genau kontrollieren, ob der Untergrund einwandfrei ist, auf den Untergrund kommt es an. Raufaser muss ganz trocken sein, bevor sie überstrichen wird.

 

Decke und Wand streichen, Anleitung, Tipps



Das kann 12 bis 24 Stunden dauern. Falls Sie Ihre Wände farbig streichen wollen, die Abtönfarbe vorsichtig nach und nach untermischen. Wichtig ist richtiges Durchrühren. Sie können sich Ihre Wunschfarbe aber auch im Bau – und Heimwerkermarkt anrühren lassen und später exakt den gleichen Farbton nachbestellen.

 

Wand und Decke Streichen, Anleitung

Machen Sie auf jeden Fall in einer Ecke einen Testanstrich. So haben Sie die Möglichkeit, den Farbton eventuell noch zu korrigieren. Der endgültige Farbton ist erst sichtbar, wenn die Farbe restlos trocken ist. Mit dem Fön können Sie die Zeit abkürzen.

Bevor Sie sich nun an die Arbeit machen, die Farbe nochmals kräftig umrühren, damit alle Bestandteile gleichmäßig vermischt sind. Das geht am einfachsten mit einem Mischquirl, den es als Einsatz für Bohrmaschinen gibt. Er rührt die Farbe gründlich durch.

Zuerst kommt die Decke an die Reihe. Streichen Sie zunächst – am besten mit einem Heizkörperpinsel – rundum die Ecken und Kanten an der Decke vor.

Weiter geht es mit der eventuell durch Besenstiel oder Teleskopstange auf Deckenhöhe verlängerten Wandrolle: Die Walze in die Farbe tauchen und dann auf dem eingehängten Abstreifgitter abrollen. So vermeiden Sie Spritzer, und die Farbe wird gleichmäßiger verteilt.

Nach dem gleichen Prinzip werden auch die Wände gestrichen. Zuerst alle Ecken und Kanten mit dem Flachpinsel oder Heizkörperpinsel vorstreichen. Danach wiederum am Fenster beginnen und in den Raum hinein arbeiten: Von oben nach unten rollen, dann quer und nochmals von oben nach unten. Immer zügig arbeiten und die Farbe nicht auf zu großen Flächen verteilen, damit später keine Ansätze zu sehen sind. Je nach Untergrund und Farbqualität ist eventuell ein zweiter Anstrich notwendig.

Beginnen Sie mit dem Anstrich am Fenster und arbeiten Sie sich dann im „Kreuzgang“ Stück für Stück vor:

Die erste Bahn mit leichtem Druck auftragen, die Farbe dann mit der Farbrolle quer verteilen und in entgegengesetzter Richtung nochmals überrollen.

Wichtig ist, dass die Farbe nicht antrocknet, da sonst die Walzspuren zu sehen sind. „Nass in Nass arbeiten,“ sagen die Profis.

 

 

 

 

Tipp

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass der neue Anstrich nicht abblättert, machen Sie vorher an mehreren Stellen der Wand bzw. Decke einen Klebestreifentest (empfehlenswert vor allem bei bereits überstrichenen Tapeten): Streifen kurz andrücken und wieder abziehen. Bleibt Farbe hängen, muss die Tapete runter.

Falls Sie zwischendurch eine Pause machen wollen: Den Farbeimer mit Deckel verschließen, die Rolle in eine Plastiktüte stecken, die Luft herausdrücken und oben zubinden.

Schlagwörter: , ,